ANALOG MASTERING IN DER AUDIOPRODUKTION

WAS IST ANALOG MASTERING?

Beim analogen Mastering arbeitet der Masteringingenieur in der Audioproduktion mit externer Hardware (s.g. analoger Hardware). Das zu bearbeitende Signal wird über hochwertige AD-Wandler Channels den externen Geräten zugespielt.  Artefakte können durch die Nutzung analoger Geräte teilweise umgangen werden. Der prinzipielle Nachteil der Analogtechnik gegenüber der Digitaltechnik ist die Repruduzierbarkeit (der s.g. „Total Recall“). Aufgrund vieler Knöpfe und Drehregler, die oft nicht gerastert sind, gestaltet es sich äußerst aufwändig Einstellungen des bearbeiteten Audiomaterials im analogen Mastering wieder herzustellen, um einen einheitlich Sound aller Versionen zu ermöglichen. Dies geschieht in vielen Fällen nur mit aufwändigem Fotografieren der Geräteeinstellungen im Mixer.

„Reines“ analoges Mastering, wird heutzutage im Studio eigentlich nicht mehr gemacht. Heute setzt man hierbei auf Hybridlösungen. Dies bedeutet, dass das anglieferte Audiomaterial nach dem Mixing schon digital vorliegt. Mittels DAW, über die AD-Wandler in die analogen Geräte geschickt wird und nach der Bearbeitung wieder aufgenommen in der DAW, als Stereo Master landet. Dies hat den Vorteil das Audiomaterial digital Vor- oder Nachbereitet werden kann, unabhängig der analogen Bearbeitungsschritte.

VORTEILE VON ANALOG MASTERING

Als Vorteil im analog Mastering ist ganz klar der einzigartige Sound, der durch die Verarbeitung von hochwertigen Komponenten und Klangleitern in den analogen Geräten, die Soundbearbeitung im Mastering Studio zu einem Erlebnis macht. Viele Nutzer von Hardware schwören auf die Haptik von Knöpfen und Reglern, anstatt mit der Maus Knöpfe zu drücken.

NACHTEILE VON ANALOG MASTERING

Als Nachteil ist die schwere Reproduzierbarkeit von Einstellungen das Hauptproblem beim mischen und mastern mit analoger Hardware während der Audio Produktion. Ein s.g. total recall ist hier nur schwer möglich. Abhilfe schafft das Abfotografieren der Einstellungen an den Geräten und das mühsame Nachbauen sollte man doch mal etwas ändern müssen. Was im Falle der Dititalisierung der Musikindustrie wohl durchaus der Fall sein kann.

IN WELCHEM FORMAT WIRD ANALOG GEMASTERT?

In der Regel spielt das Format (sofern es unkomprimiert ist) keine große Rolle. Entscheidender sind Bit Tiefe und Samplerate. Üblicherweise spielt man Titel die den Mixing Prozess durchlaufen haben in mindestens 24 bit und 44,1 khz aus. Eine höhere Auflösung und Bit-Tiefe ist möglich und sogar gewünscht, da man immer mit der am besten aufgelösten Version im Mastering arbeitet. Erst nach dem Mastering wird das finale Ausgangsformat festgelegt und ausgespielt.

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