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    Stem-Mastering

    Mastering von Subgruppen








    Was ist Stem-Mastering?

    Mastering in Subgruppen (s.g. Stem-Mastering) ist eine sehr beliebte und effektive Methode im Mastering-Prozess. Hierbei wird im Gegensatz zum klassischen „Stereo-Mastering“ (Summenbearbeitunge einer Stereo-Spur) der Song in einzelne Bestandteile (s.g. Gruppenspuren) unterteilt, um eine seperate Bearbeitung der gruppierten Audiospuren zu ermöglichen.





    Mögliche Gruppenspuren im Stem-Mastering

    Grundsätzlich gilt hier, möglichst „Gleiches“ mit „Gleichem“ zusammenzulegen um eine gezielte Bearbeitung zu ermöglichen. Im Idealfall sind folgende Stems möglich:

    • Drums (inkl. Overheads)
    • Drums/Bass (inkl. Overheads und Bassspur)
    • Vocals komplett (alle Vocals)
    • Lead Vocals
    • Backing Vocals
    • Gitarren
    • EFX
    • Synthis
    • Streicher
    • Atmos

    WAS GILT ES ZU BEACHTEN?

    Wie hier ganz deutlich wird, ist die Aufschlüsselung eines Mixes in seine Gruppenbestandteile auch immer abhängig von einigen Faktoren. Folgende Beispiel-Fragen sollten sich beim Bilden von Stems gefragt werden:

    • Welche Stilistik?
    • Welche Dynamik sollte mein Song haben?
    • Welches sind die Hauptelemente?
    • Welche Spuren können zusammen bearbeitet werden?
    • Soll am Verhältnis Vocals/Backings etwas geändert werden?

    MITTEN- UND SEITENSIGNALE IM STEM-MASTERING

    Ein weiterer Vorteil im Stem-Mastering ist es, dass die einzelnen Gruppenspuren unabhängig voneinander im „Mitten- und Seitensignal“ bearbeitet werden können. So kann z.b. das Schlagzeug in den oberen Frequenzen breiter gemacht werden, währendessen die Vocals z.B. wieder mehr in die Mitte wandern. So erzeihlt man eine schöne ausgeglichene Tonmischung.  Eine weitere Möglichkeit ist die Rythmus-Gitarre im Song (sofern gedoppelt – meist ganz links/rechts außen) seperat im Seitensignal bearbeiten zu können, während das Gitarrensolo (welches z.B. in der Mitte liegt) davon unberührt zu lassen.



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