VINYL MASTERING - GESCHICHTE, PRODUKTION, BESONDERHEITEN

Kompetenter Partner

Seit 2006 erstellen wir Vinyl-Masters für unsere Kunden.

International verteten

In über 50 Ländern aktiv mit zahlreichen Vinyls, welche von uns gemastert wurden.

Top Kundenservice

Wir stehen Ihnen kompetent zur Seite und beraten sie zum Thema Vinyl Mastering.

VINYL MASTERING PREISE

Preise für das Mastering sind immer ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für das richtige Mastering-Studio, gerade wenn es um einen speziellen Bereich wie das Vinyl Mastering geht. Daher haben wir versucht, dies so transparent wie nur möglich zu gestalten. Bei größeren Projekten räumen wir gerne großzügige Rabatte ein!

VINYL MASTERING KOSTEN

Speziell für die Vinyl Pressung angefertigtes Mastering. Dies kann sowohl als Stereo- oder Stem-Mastering gebucht werden.
85,00 pro Song*
  • Anfertigung nach den Richtlinien der Presswerke.
  • 2 Änderungsversionen inklusive.
Empfehlung

STEREO MASTERING KOSTEN

Analoges Klangerlebnis mit einzigartigem New-York-Sound garantiert unser Audio Online-Mastering.
85,00 pro Song*
  • Analoges Mastering eines Stereo Mixdowns.
  • 2 Änderungsversionen inklusive.

STEM MASTERING KOSTEN

Mastering von Subgruppen. Stem-Mastering ermöglicht eine tiefergehende Bearbeitung Ihres Audio-Masterials.
ab 55,00 pro Stem**
  • Analoges Mastering von Subgruppen.
  • 2 Änderungsversionen inklusive.
*Stereo Mastering = 1 Stereo Spur. Bei Upload mehrerer Gruppenspuren wird automatisch das Stem-Mastering gebucht. **mind. 2 Stems Preise inkl. MwSt.

Jeder Musikliebhaber weiß, dass Abspielmedium nicht gleich Abspielmedium ist. Auch wenn sich über die letzten Jahrzehnte der Trend hin zum digitalen Medium entwickelt hat, bleiben die Fans des guten Vinyls ihren Platten immer noch treu. So bieten immer mehr Künstler ihre Werke wieder als „Schwarzscheibe“ an und das aus gutem Grund. Es hat Charakter.

IST IHR MIX BEREIT?

In unserer kostenfreien Mix-Analyse erfahren Sie, ob Ihr Mixdown für ein Vinyl Mastering veredelt werden kann.

VINYL PRODUKTION – BESONDERHEITEN?!

Vinyl Schallplatten Nadel Kanalaufteilung linker und rechter Kanal
Egal ob im Klassik Genre, R&B, Soul, Funk, Rock oder Hip Hop, es werden immer mehr Vinyls gepresst und die Nachfrage steigt ungemein. Der unverkennbar ausgeglichene Sound eines Vinyls bleibt bis heute unübertroffen. Jedoch ist es regelrecht zur Kunst geworden ein gutes Master für die Vinylherstellung anzufertigen und den meist mit Hyperkompression oder Brillanz und Exciter bearbeiteten Song für die Platte umgänglich zu machen, ohne dabei das Werk zu verfälschen. Dafür ist nicht nur ein gutes Gehör gefragt, sondern auch Fachwissen und Expertise, denn unabhängig davon ob das Projekt letzten Endes im Lackschnittverfahren auf eine Lackfolie, oder beim DMM-Verfahren auf eine Kupferfolie überspielt wird, bevor es ins Presswerk gelangt, müssen einige Dinge davor im Mastering beachtet werden.

FAQ ZUM VINYL-MASTERING

Für das Vinylmaster ist es ist es unumgänglich die Stereoinformationen im Bassbereich zu entfernen, um ein einen satten und zentralen Tiefenklang zu erlangen und ein späteres Springen der Nadel auf der Platte zu vermeiden. Da der Track atmen soll, muss dementsprechend vorsichtig an der Kompression gearbeitet werden, so versucht man nur die Peaks mit einem niedrigen Treshholdwert etwas abzuschwächen aber nicht den ganzen Song zu einem dynamischen Einheitsbrei zu verrühren.

Durch mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Anfertigung von Vinyl Masterfiles begleitet Peak-Studios Sie und Ihr Projekt vom Mix bis hin zum Presswerk. Unabhängig davon für welches Verfahren Sie sich entscheiden ist unser geschultes Expertenteam Ihr kompetenter Ansprechpartner!

Manche glauben, man hat für Vinyl und für eine digitale Veröffentlichung zwei verschiedene Master anzufertigen. Dies ist nicht nötig wenn man dem Track, wie früher, keine exzessive Lautheit durch Hyperkompression oder Brillianz, wie heutzutage üblich, verleiht. Der Track würde wunderbar auf einer Schallplatte klingen, und es wäre nicht notwendig zwei verschiedene Master anzufertigen.

Allerdings wird dies heutzutage so gehandhabt. Daher ist es meistens sinnvoll ein extra Master für Vinyl (Vinyl-Mastering) anzufertigen. In unseren Mastering-Tipps sind ein paar Dinge aufgeführt, die man beim Mastering für Vinyl beachten sollte.

Wenn das Presswerk oder spezialisierte Schnittstudios den Auftrag erhalten haben, gibt es zwei Möglichkeiten Masterfolien für die Pressung herzustellen.

Hierbei wird das Audiomaterial entweder beim sogenannten traditionellen Lackschnittverfahren auf eine Lackfolie, oder beim DMM-Verfahren (Direct Metal Mastering) auf eine Kupferfolie überspielt. Beim Überspielen wird die RIAA-Schneidkennlinie auf das Signal angewandt. Eine der wohl bekanntesten Schneidmaschinen hierfür ist die Neumann VMS-82. Das DMM-Verfahren unterscheidet sich vom Lackschnitt in so fern, dass nur ein Zwischenschritt nötig ist, um eine fertige Pressmatrize zu erhalten.

Beim Lackschnittverfahren wird der galvanische Prozess für die Erstellung einer Matrize öfter wiederholt. Daher gibt es hier mehr potentielle Fehlerquellen. Beim DMM entstehen flachere Rillen und die Platte ist somit einen Tick leiser, was sich aber kaum bemerkbar macht. Außerdem werden qualitätsmindernde Schritte ausgelassen, welche nach dem Lackschnitt nötig sind.

Die fertige Pressmatrize wird nun zentriert und darf maximal einen Seitenschlag von +/- 0.2 Millimeter haben. Mit einer Matrize können ca. 1000 Platten gepresst werden. Um pressen zu können, werden die Stamper (einer für Seite A und einer für Seite B) in die Presse eingespannt. Hier werden nun 150 Grad heiße Vinylkuchen zugegeben und zusammen mit den Etiketten gepresst. Danach wird noch der überschüssige Rand abgeschnitten und die Platte für den Versand fertig gemacht. Somit ist unsere Schallplatte abspielbereit.

Ein Track, der auf Vinyl erscheinen soll, sollte eine gewisse Dynamik behalten, um auf einer Platte gut und sauber zu klingen. Auch hier kommt es immer auf das Genre und den Song selbst an. Zu vermeiden sind auch Prozessoren die Obertöne hinzufügen, wie zum Beispiel ein Exciter, der die Platte später “schrill“ klingen lassen kann. Insgesamt muss man bei einem Vinylmaster mit den hohen Frequenzen (S-Laute) aufpassen. Werden keine Vorkehrungen dafür getroffen, können sie sich entweder “matschig“ oder zu “scharf“ bemerkbar machen. Auszumachen sind diese Vorgehensweisen aufgrund der Herstellung einer Vinyl.

EQ’ING

Beim Eq’ing setze ich einen Lowcut-Filter bei ca. 40Hz, um ein mögliches Rumpeln auf der Platte zu minimieren. Mit einem Hicut-Filter werden die oberen Frequenzen begrenzt. Für ein Vinylmaster sind hier 17kHz ein guter Ansatz, da eine Platte diese nicht immer getreu dem Original wiedergeben kann. Probiert mit verschiedenen Flankensteilheiten einen sehr sanften roll-off zu erzielen.

S-LAUTE

Wie schon erwähnt, können sich S-Laute auf einer Platte “schrill“ bemerkbar machen. Um dies zu vermeiden, beschreibe ich zwei Herangehensweisen:

  1. Mit Hilfe des Bandpass-Filters eines De-esser’s, suchen wir die “scharfe“ Frequenz, die zwischen 3-10 kHz (kommt auf den Song an) liegen kann. Danach stellt man den De-esser vorsichtig ein. Dies sollte mit Gefühl durchgeführt werden, um nicht zu viel der bestimmten Frequenz abzuschwächen. Es kommt immer auf den Song an, daher ist schwierig hier exakte Werte zu nennen. Das wird nicht nur bei Vinylmaster so gemacht, kann hier aber besonders wichtig sein, um einen sauberen Klang der Platte zu gewährleisten. Für die Pro’s: Okatve über der Kernfrequenz gleich mit ziehen 
  2. Eine alternative Herangehensweise ist das Einsetzten eines EQ’s. Auch mit ihm suchen wir die bestimmte Frequenz und ziehen diese schmalbandig (hoher Q-Wert), mit -1bis 5 dB, heraus. Der ganze Track wird hier in seiner Klangfarbe beeinflusst, was aber gewollt sein kann. Es gibt NIE die eine perfekte Lösung.

MID-SIDE EQ’ING

Stereoinformationen im Bassbereich werden nicht nur für Vinylmaster entfernt, ist hier aber unumgänglich, um ein Springen der Nadel zu vermeiden. Es klingt insgesamt besser, wenn der Bass eher zentral liegt. Hierzu werden dem Seitensignal, mit einem Hipass- Filter, die tiefen Frequenzen entzogen. Dies kann theoretisch mit jedem Audio- Prozessor, der einen Mono Bass-Regler besitzt, realisiert werden.

Beim Einsatz von Kompressoren sollte man im Vinylmaster vorsichtig sein. Der Track soll atmen können. Hier wird mit geringen Ratiowerten gearbeitet (1,1:1 – 1,6:1). Der Thresholdwert wird ebenso geringer gehalten, um den Kompressor nicht zu stark greifen zu lassen und nur die Peaks etwas abzuschwächen. Hier bietet sich auch eine M/S Komprimierung an, damit das Seitensignal separat vom Monosignal bearbeitet werden kann. Zu guter Letzt sollte die Trackreihenfolge auf der Platte bestimmt werden. Je weiter man sich bei einer Schallplatte der Mitte nähert, umso schlechter wird die Darstellung der hohen Frequenzen und deren Transienten.

Daher gilt:

Den Track mit der größten “Brillianz“ an erste Stelle setzten.

Brillianz wird in unserem Zusammenhang als „Zugabe“ von Höhen im Bereich von ca 6-20khz verstanden, welcher Prozess gerade im Vinyl Mastering relevant ist. Hier sollten dringends große Pegelsprünge und extreme Energiegewichtung im Mix vermieden werden, da aufgrund der Herstellungsweise und Beschaffenheit der Vinyl es dazu führen kann, dass das Presswerk die Herstellung ablehnt, oder – was in unseren Augen noch viel Schlimmer ist – die Platte bzw. Nadel auf der Platte, das Springen anfängt. Abmildern kann man dies mit einer geringeren Gesamtlautheit – irgendwas zwischen -12 und -20 LUFs  (nagelt uns aber darauf bitte nicht fest).