STEMS IN DER MUSIKPRODUKTION

Unter Stems versteht man eine Gruppe von Audiospuren in der Musikproduktion, auch Gruppenspuren oder Subgruppen genannt. Diese Gliederung ist gerade im Masteringprozess für das so genannte Stem-Mastering von Vorteil. Hierbei werden Instrumenten-Spuren oder Vocal-Spuren bzw. Effekt-Spuren zu einer Gruppe zusammengefügt und separat exportiert. Sinnvoll sind unter anderem Vocals, Backup, Gitarren, Drum Stems und Synthi. Auch beim Mixing sind Stems von Vorteil. Diese erleichtern die Bearbeitung und die Gruppierung von Instrumenten, welche zusammengefasst bearbeitet werden.

Die Aufteilung in Gruppenspuren oder Stem ist in sofern von Vorteil, da diese separat bearbeitet und modifiziert werden bevor Sie dann als Summe in den Master-Bus zusammengefasst werden. Hierbei können Resonanz-Freuquen gezogen werden. Anpassungen an der Lautstärke und am Sound können adjustiert werden. Alles im Allem erreicht man hierdurch einen noch besser optimierten Klang. Dieser führt zu einer erheblichen Steigerung der Soundqualität.

Songs werden in der Regel in 4-5 Gruppenspuren aufgeteilt:

  • Drum-Stem
  • Vocal / Vocals
  • Synthis oder Streicher
  • Gitarren oder Samples
  • EFX

Um eine gute Bearbeitung der Subgruppen zu ermöglichen, ist es von Vorteil ca. 3db Headroom zu lassen. Somit steht einer professionellen Bearbeitung mit Dynamik-prozessoren wie Kompressor, Limiter, Expander oder dynamischer EQ nichts mehr im Wege. Die Anlieferung der Gruppenspuren sollte in mindestens 24 bit passieren. Hier wird die bestmögliche Qualität im Mastering erzielt.

DJS VERWENDEN STEMS FÜR IHRE TRACKS – DU AUCH?

Zum produzieren ihrer Musik, oft in Tracktor von Native Instruments, verwenden DJs eine Stem oder mehrere Spuren. Diese Gruppenspuren werden dann für Remixes verwendet bei dem ein Sample mit verschiedenen Spuren ergänzt wird. Mit Hilfe von einem Midi-Controller werden bestimmte Effekte oder Modulationen angesteuert. Die Remixe werden oft als Features bezeichnet, da der remixende Produzent, der mit dem ursprünglichen Künstler zusammenarbeitet. Hat er alle Spuren bearbeitet, wird der fertige Song aus der DAW exportiert. Dies geschieht entweder als Stereo-Datei, oder als Einzelspuren. Zielt ist es, hiervon ein Master zu erstellen, welches für den Upload auf den Streaming-Portalen geeignet ist.

Der bereits erfolgreiche Nummer, soll erneut erfolgreich werden.

Der fertige Remix wird zeitgleich auch zur Bewertung an Musik-Labels geschickt, mit der Hoffnung, dass diese den online Vertrieb übernehmen und/oder sich an den Produktionskosten beteiligen.

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