Monokompatibilität in der Musikproduktion

Unter Monokompatibilität versteht die möglichst verlustfreie Wiedergabemöglichkeit auf Abspielgeräten mit nur einem Lautsprecher. Genaugenommen wird beim Monosignal das ursprüngliche Stereo-Signal vom Linken- und Rechten- -Kanal zusammengemischt. Man spricht hier also von einer „Monowiedergabe“.

Warum ist Monokompatibilität so wichtig?

Die Monokompatibilität in der Musikproduktion ist deswegen so wichtig, da bei einem guten Verhältnis zwischen Mitten- und Seitensignal der Song in seiner Balance deutlich ausgeglichener und druckvoller wahrgenommen wird. Gerade bei Wiedergabemedien mit nur einem Lautsprecher, oder bei vielen Club PAs wird in Mono abgespielt.

Hinzu kommt, dass immer noch viele Club Sound Anlagen, Smartphones, Tablets oder sonstige Wiedergabe- und Abspielmedien ihren Klang nur in Mono wiedergeben. Hier geht es also ganz sehr darum, wie viel vom usprünglichen Sound auf solchen Geräten wiedergegeben wird.

Wie kann man die Monokompatibilität herausfinden?

Die Monokompatibilität kann man mit einem so genannten Korrelationsgradmesser oder Goniometer bestimmen. Oft haben die herkömmlichen Audio Interfaces auch einen Mono-Schalter bei dem man das Mittensignal isoliert wieder geben kann. Es empfiehlt sich also beim Mix und auch beim Mastering das Mono- bzw. Mitten-Signal zu überprüfen und ggf. weniger in Stereo zu Mischen. Mit Panning bis ca. 65 % (von 100) bekommt man in der Regel wenig Probleme mit dem Mono-Signal.

Welche Instrumente / Sounds sollten monokompatibel sein?

Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir uns erstmal die Frage stellen, welche Elemente in userer Produktion sind s.g. „Lead-Sounds“.

Beispiel für Lead-Sounds innerhalb eines Songs:

  • Kickdrum
  • Bassline
  • Snare
  • Hi-Hats
  • Lead Synth
  • Piano

Natürlich könnte man diese Liste noch fortführen. Sie soll lediglich aufzeigen, dass alle Anteile die wichtig sind, einen gewissen Grad an Monokompatibilität haben sollten. Bei einem „Lead-Synth“ kann dies schon mal zum Problem werden.

Unser Tipp für eine gute Monokompatibilität von Stereo-Sounds:

  1. Den Stereo-Sound einfach als Spur duplizieren.
  2. Auf die duplizierte Spur legt man sich einem Stereo-Imager.
  3. Nun das komplette Signal auf Mono stellen.
  4. Das reine Monosignal nach belieben von der Lautstärke dazumischen.

 

WIR ACHTEN AUF DIE RICHTIGE MONOKOMPATIBILITÄT

Wir sorgen dafür, das dein Song die richtige Stereo-Breite besitzt und genügend Monokompatibilität hat.