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Tutorial: EQ’ing – Grundprinzipien verstehen – Frequenzbild säubern

Tutorial: EQ’ing – Grundprinzipien verstehen – Frequenzbild säubern

1. „Low-cut“ und „hi-cut“ EQ

Ein Thema, welches viel zu wenig berücksichtigt wird. Hierbei ist zu bedenken: Kleintier macht auch Mist. Kurz gesagt, ein Low-cut bei 20 Hz und ein Hi-cut bei 20.000 Hz sollten auf jeder Spur eingerichtet sein. Gerade bei Instrumenten, wie den Hi-Hats, bei denen unter 100 Hz doch noch einiges passiert, was aber für das Klangbild der Hats in der Regel nicht relevant ist.

Was das mit dem Low-cut bei 20 hz zu tun hat?

Na erst einmal mehr als es scheint. Persönlich rate ich immer dazu den Low cut Frequenzabhängig zu machen. Habe ich z.B. ein Instrument (Hi-Hat) bei dem alles was ich hören möchte im Bereich von 120hz – 20khz passiert, setze ich den Low cut so an, dass dieser eben unter 120hz alles weg filtert.

2. Anwendungsbeispiel mit Cubase Eq‘s

Im folgenden Anwendungsbeispiel möchte ich euch anhand des Videos zeigen, wie ihr in Cubase 7 mit dem EQ arbeitet. In dem Anwendungsbeispiel habe ich euch gezeigt, wie ihr ganz einfach und ohne teure oder gecrackte Plugins eure Files von unnötigen Störgeräuschen oder Frequenzen säubern könnt.

3. Freqzenzen heraus ziehen

Wichtig hierbei ist, dass ihr die richtige Art von EQ wählt. Ich persönlich empfehle euch immer einen vollparametrischen EQ. Sofern ihr große, mehr als 2-3 db (fs), Absenkungen oder Anhebungen macht, empfehle ich noch darauf zu achten, dass der EQ phasenlinear arbeitet, da es sonst zu Phasenverschiebungen (Flanging) kommen kann. Achtet auch darauf, dass ihr, sofern ihr eine Störfrequenz heraus ziehen wollt, den Wirkungsgrad (Q-Faktor) möglichst hoch setzt. Das soll bedeuten, dass ihr einen sehr schmalen Filterwirkungsgrad habt. In Fachkreisen spricht man hier auch von einem Notch-Filter (Kerbe).

4. Platz schaffen durch moderates arbeiten

Grundsatzregel beim EQing: „Soll etwas besser klingen, senke ab. Soll etwas anders klingen, hebe an“. Beim Absenken spricht man auch von moderaten Arbeiten. Damit ist gemeint, dass ihr die Frequenzen die unerwünscht sind absenkt. Beispiel: Ihr merkt, dass die Stimme im Song nicht wirklich durch kommt, also sucht Ihr erst einmal die Frequenz an die stört und nehmt dann euer Instrumental her und senkt dort die jeweiligen Frequenzen ab. So lässt sich leicht eine Stimme in einen Song integrieren. Ich denke in dem Text und dem Video habe ich euch die grundlegenden Arbeitsweisen ein wenig näher bringen können. Ihr habt jetzt auch genug Input, um selbst ein wenig herum zu experimentieren. Das wird euch langfristig mehr bringen, als alles auf den Tablett serviert zu bekommen. Solltet ihr noch Fragen oder Anregungen haben, dann dürft ihr mir dies gerne mitteilen. Ich werde versuchen, das im nächsten Blog zu berücksichtigen.

 
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