Das Masteringstudio Mastering-Tipps Teil 2 – Vinly-Mastering

Mastering Tipps

Unsere Masteringtipps (Teil1)


Mastering ist eine Kunst für sich. Wir behandeln in unseren Tipps nicht nur die bekannten Ansatzpunkte, sondern auch vergessene Techniken!


1. Richtige Fileformat fürs Mastering

 Für uns persönlich – auch nach unseren Erfahrungen zufolge – einer der wichtigsten Punkte!

Wir empfehlen die Fileformate Wave, Aiff, SD2, Wave64 oder Podcast Wave. Die Bitauflösung sollte so hoch wie möglich sein, d.h. falls möglich 32 Bit floating Point oder 24 bit für andere Sequenzer, wie Logic oder Pro Tools. Keine Fades, außer arrangierte Fades, anwenden in denen unterschiedliche Teile eines Songs separat gefadet werden müssen.

2. Aufwärts-Kompression

Die Aufwärts-Kompression lässt sich, mit Hilfe der Technik der parallelen Kompression, mit nur einem Regler ausführen. Man mischt lediglich einer Quelle den Ausgang eines Kompressors bei. Durch Makeup-Gain wird die Stärke der Kompression reguliert. Parallele Kompression nach RMS (Effektivwert einer elektrischen Mittelwertleistungsberechnung). Bei „unserer“ paralellen Kompression wird der mittlere Pegel angehoben und sich auf diesen konzentriert, ohne dabei die höchsten Pegel zu vernichten.

Wir empfehlen folgende Einstellungen:

  • Threshold auf die Mitte des musikalischen Geschehens.
  • Attack-Time bei ca. 60-85 ms (versteift euch bitte nicht auf die Werte – dies kann je Genre und Projekt variieren) beginnen lassen, da eine kürzere Zeit die Transienten unterdrücken kann.
  • Ratio relativ hoch einstellen, wir empfehlen zwischen 1:4 und 1:6.
  • Release-Time sollte im Tandem zur Attack-Zeit stehen, um maximalen Druck und Rhythmik zu erreichen.
  • Crest-Faktor (Berechnungsgrundlage der Kompression) auf RMS einstellen, da man so das Signal schöner verdichten kann.
  • Output-Pegel oder Makeup-Gain je nach Geschmack und weiterer Bearbeitung. Bitte tut euch selbst den Gefallen und schaltet den Limiter auf Bypass während der Output-Pegel-Anpassung. 

Im Mastering sollte jeder Arbeitsschritt getrennt behandelt werden

und bedarf größter Sorgfalt!


3. Aufwärts-Expansion

Die Aufwärts-Expansion (Vergrößerung der Dynamik) ist eine selten angewandte Technik, jedoch eine sehr nützliche Bearbeitungsmethode, um unterschiedliche Abschnitte des dynamischen Rhythmus hervorzuheben. Die Aufwärts-Expansion erhöht die Lautheit der eingehenden Passagen im Titel weiter, obwohl deren Lautheit sowieso ansteigt. Um eine Übersteuerung des Ausgangs zu vermeiden, ist es notwendig den Gesamtpegel des Signals im Ausgang zu verringern, statt anzuheben wie ín der Abwärts-Kompression. Dies führt zu einer Vergrößerung des Dynamikbereichs. Die Ratio sollte hier gering gehalten werden, ca. 1:1,06 bis zu 1:1,2.

Compansion:

Darunter versteht man Kompression gefolgt von ergänzender Expansion. Mit Hilfe der richtigen Parameter-Einstellungen kann ein Expander den Fluss, Rhythmus und den transienten Effekt verbessern, allerdings muss dazu noch eine gewisse dynamische Bewegung vorhanden sein. Das Signal liegt zwischen -10 und -5 Db(fs), gefolgt von einer Abwärts-Kompression, woraufhin eine ergänzende Expansion dem Signal zugeführt werden sollte. Dadurch werden die Durchschnittspegel wieder hergestellt. Leider sind dann die Decays (Abschwächzeit des Signals) und die ersten Transienten qualitativ eingeschränktMischt man jedoch dieses Signal dem Original-Singal nach einer vorherigen Paralellen-Kompression hinzu, so kann (je nach Anteil der zugeführten Compansion) eine erhebliche Verbesserung der Decays und ersten Transienten erfolgen.


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