Mastering-Tipps Teil 2 – Vinly-Mastering Mastering-Tipps Teil 3 – Reverb

EDM Mixingtipps

Unser EDM-Mixing-Tipps

Egal von welchem großen EDM Künstler man Tracks anhört, es finden sich immer wieder Überschneidungen bei der Technik, dem Arrangement, den Effekten, Übergängen und Drops, sowie im Mixing und im Mastering. Um Eure EDM Produktionen näher an das gewünschte Ergebnis heranzuführen, möchten wir heute einige wichtige Punkte vorstellen.

1. Side Chain/ Ducking Technik

Damit Tracks wie Titanium von David Guetta oder Skillrex Bangarang diesen auffälligen Pump Effekt bekommen, wird die Side Chain Technik eingesetzt. Möchte man beispielsweise dafür sorgen, dass die Bassline zum Rhytmus der Kick pumpt so müsste man folgendermaßen vorgehen:

1. Man legt auf die Bassline einen Kompressor mit Side Chain Eingang (Im Normalfall ist jeder Kompressor heutzutage mit einem ausgestattet).

2. Nun routet man die Kick in den Sidechain Eingang des Kompressors.

3. Mit dem Threshold Regler lässt sich dann die Intensivität des Effektes einstellen.

Tipp:

Um sich diesen Prozess zu vereinfachen, empfehle ich folgendes VST-Plugin:

http://www.kickstart-plugin.com/

2. Übergänge

Folgende Tipps können dir helfen deine Übergänge aufzubessern:

1. Steigere eine Snare, Clap von 1/16 bis zu 1/64 oder 1/128 = Snareroll

2. Benutze Raise Up Effekte die parallel dazu aufsteigen

3. Du kannst gegen Ende deines Überganges noch einen High Pass Filter (HPF) dazu schalten, der dann die Tiefen, unteren Mitten deiner Snareroll entfernt und so die Power des Drops steigert.

4. Wenn du eine Melodie steigert kannst du evtl. auch mit Hall arbeiten und eine Sequenz erstellen, bei der der Hallanteil mit zunehmender Schnelligkeit vermindert wird. Auch anders herum wäre dies möglich.

5. Schaffe Breaks in deinen Liedern – sie beleben und sorgen dafür, dass die Power bestehen bleibt und nicht abschwächt. Denn weniger ist oft mehr!

6. Arbeite mit Reverse z.B. bei einer Cymbal

3. Synthesizer

1. Achte darauf, dass du immer mit unterschiedlichen Oszillatoren arbeitest.

Ein Beispiel: Benutze als Bassline einen Synth mit Square Form (Rechteck), als Leading einen Synth mit Saw Form (Dreieck) und als Tiefbass einen Synth mit Sine Form (Sinus).

2. Leading Synth, wie man sie z.B. bei DJ Antoine findet, haben oft eine sehr kurze Release, aber hohe Decay und Sustain Zeit.

3. Eine hohe Attack Zeit bei deinem Leading Synth in Kombination mit Sidechain kann interessante Ergebnisse erzielen.

4. Allgemeine Mixing-Technik

Achtet darauf, dass Ihr beim Mixing von EDM Tracks ein volles und vor allem druckvolles Mittenbild bekommt. Die Stimme – sofern Ihr nicht Sia heißt – könnt Ihr ruhig schön im Mix platzieren und muss nicht darüber stehen. Der Bassbereich soll schön rund sein und eine leicht steile Roll-Off Kurve besitzen. Die Höhen wirken im EDM meist sehr hell und werden stark komprimiert. Aber auch hier gilt: Weniger ist oft mehr!

Autoren: Marcel Eitle, Chris Jones

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